|
Als 1999 unsere Tochter, damals 15jährig, an einem Gehirntumor erkrankte, war von einem Moment zum anderen nichts mehr, so wie es vorher war. Genaueres dazu findet ihr auf der Seite der Selbsthilfegruppe Gehirntumor Berlin / Brandenburg.
In dieser sehr schlimmen Zeit fanden wir Kontakt zur Deutschen Hirntumorhilfe, die uns mit vielen Informationen zur Seite stand.
Ich, also Ute, beschäftigte mich zum Ausgleich des Alltags intensiv mit der Gestaltung unseres Gartens. Nachdem ich für mich das Internet als Informationsquelle entdeckt hatte, fand ich dort bald andere „Gartenbegeisterte“. Angeregt durch die vielen tollen Fotos, die es dort zu sehen gibt, wurde das Hobby, die Fotografie, mit nunmehr digitaler Fototechnik weiter ausgebaut.
Die ersten Kalender, aus eigenen Fotografien versehen mit passenden Lebensweisheiten bekannter Philosophen, entwarf ich 2005 als Weihnachtsgeschenk für die Familie.
Auf Grund der guten Resonanz entstand die Idee, etwas von der erhaltenen Hilfe zurückzugeben und den Kalender zu Gunsten der Deutschen Hirntumorhilfe zu verkaufen.
Anfangs -mit Null Ahnung von Grafik - half mir bei den ersten Schritten Andreas bei der Gestaltung. Er hat sich bereits früher schon mit grafischer Gestaltung auseinandergesetzt. So konnte ich so einiges lernen....
Inzwischen ist der Kalender zu einer recht umfassenden Familienaktion geworden. Solch eine Aktion ist nur durch eine gute Zusammenarbeit mit vielen Helfern und einer guten Organisation möglich.
Wir möchten einfach mithelfen, dass diese heimtückische Krankheit heilbar wird! Jedes Jahr erkranken in Deutschland über 8.000 Menschen an einem Hirntumor. Bei über 30.000 Tumorpatienten werden Hirnmetastasen diagnostiziert. Es ist einfach schön, wenn sich das Hobby und einer sozialer Zweck verbinden lassen. Andererseits versuchen wir Menschen für das Thema Hirntumor sensibel zu machen
Mit den jährlichen Kalenderaktionen haben wir insgesamt mehr als 9500,- Euro an die Deutsche Hirntumorhilfe gespendet. Das ist sicherlich nur ein kleiner Tropfen auf einem heißen Stein.
Im Januar 2009 erhielt ich einen Ehrenpreis vom Rotary Club Prenzlau für mein soziales Engagement.
Die Aktion ist nur durch die Unterstützung von Freunden und Händlern, die den Kalender kostenlos auslegen, möglich!
Ein großes Dankeschön gehen an die Druckerei Nauendorf, den Spiegelberg Verlag und die Pegasus UM GmbH und allen die geholfen haben, so ein gutes Ergebnis zu erzielen!
Weitere Informationen unter “Bericht einer Familie” und “Abschied und Hoffnung”
|